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Cambodia II´07


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Am 10.01.2007,war es soweit,ich war wieder zurück bei meiner heissgeliebten
BMW R 100 GS in Phnom Penh,die ich bei Friedhelm,einem deutschen der dort
mehrere Jahre berufsmässig tätig ist,habe sicher unterstellen können,während
meines 6 monatigen Vietnam Reiseaufenthaltes.

Nochmals vielen ,vielen herzlichen Dank dafür,Friedhelm.
Mein Gott ,wie soll ich bloss mit diesem Monster,so nannten die Menschen in
Laos meine BMW,hier in Phnom Penh
zurecht kommen,denn nach 3 Monaten auf einer 125ccm Maschine in Vietnam ,kam
mir die BMW nach einem halben Jahr abstinenz wirklich wie eine Monsterkuh
vor.

Aber nachdem ich mich nach ein paar Minuten an die Power und das
Gewicht,samt breite, der BMW gewöhnt hatte,ließ ich mich durch den inzwischen chaotischen Feierabend Verkehr in dieser Millionenmetropole treiben,denn an fahren war so gestrandete Biker in Phnom Penh,meldet Euch ruhig bei Ihm, er wird
sicherlich irgendwie weiter helfen können.

Am 19.01.2007 startete er mit Freunden,Katharinna +Jens eine mehrwöchige
Tour durch Kambodscha,der ich mich anschließen durfte,allerdings lieh ich
mir für diese Zeit,eine Honda XR 250 um meine BMW zu schonen,da es teils durch
Wälder auf schmallen Tracks über Stock und Stein ging, auf 10 Usdollar pro
Tag belief sich die Mietgebühr ,unter www.motorradkarawanne.de,gebe ich
regelmässig solche Sachen ein,Werkstätten,Mopedvermieter,Uebernachtungsmöglichkeiten
ect.,es ist ein informatives Motorradreiseforum.

Von den insgesamt etwa 2500 Kilometer sind wir nur etwa 800 Km auf Asphalt
gefahren,der Rest war Piste,überwiegend gut zu fahren,es gab schwierige

sandige Abschnitte,wie zwischen Lumphat nach Sean Monorom,(von Ratanakiri
nach Mondulkiri) und bei Tbaeg Meanchey nach Chheb Kandal.

Unsere Strecke sah wie folgt aus,von Phnom Penh ging es über den Highway
nach Seam Reap zu Angkor Wat,dann zu den Tempel Banteay Srei,dann nach Sre
Noy,Anlong Veang zu dem grossen wenig besuchten Tempel Prasat Preah
Vihear,im Norden,nahe der Thailandgrenze,über Tbaeng Meanchey,Chheb Kandal,Stung Treng am Mekong.

In Ratanakiri besuchten wir Ban Lung,mit dem saubersten glasklaren Vulkansee
in Kambodscha,in meinen Augen auch die staubigste Gegend von ganz Cambodias.
Kaoh Nheaek,Sean Monorom in Mondulkiri die bergige+ kälteste Gegend in
Kambodschas,weil das nahegelegene Dalat in Vietnam kalte Meeres+Gebirgsluft
herüberbringt,am 2.2.2007 stürzte Jens mit der Kawaski KLX 250 so
unglücklich, daß der Lenker verbogen war und eine weiterfahrt aus
gesundheitlichen Gründen,der Schmerzen wegen,abgebrochen wurde,wir verluden
die Moppeds alle 4,auf einem Pick Up und fuhren gemütlich über den Highway
ab Snoul nach Phnom Penh,weiss Gott was hätte passieren können wenn Jens ohne
Oberkörperprotektorenpanzer gefahren wäre,einige Protektoren waren sehr
eingedrückt,es hat ihm vor Knochenbrüchen bewahrt.

An dieser Stelle möchte ich an alle" Moppedfahrer" appelieren mit ausreichend
geschützten Body und Stiefeln zu fahren,selbst die Bokkormountains hoch,bei
Kampot an der Küste sind sehr steinig und holprig,wir sahen oft genug Touris
mit geliehenem "Moppeds" dort hinauf fahren,alleine schon die aufgewirbelten
Steine vom eigenen Vorderrad,können schon ausreichen um die Zehen in den
Sandalen zu brechen und weiss Gott noch was bei einem Sturz,in dieser meist
einsamen Gegend,wo Hilfe immer weit weg ist, passieren kann.

Auch sollten die Motorradvermieter,wenigstens ein Minimum an diesem Schutz
zum leihen zur Verfügung stellen,ein Vorbild in dieser Hinsicht, ist Red
Bike,der Franzose in Phnom Penh zu nennen,bei Ihm gibt es erstklassig
gewartete "Moppeds" und entsprechende Kleidung mit Schutz zu leihen.(siehe
unter www. motorradkarawanne ).

Nach ein paar Tagen verruhen in Phnom Penh,ich verlängerte mein Visa um
weitere 4 Wochen, ging es weiter,ich diesmal mit meiner BMW und dem Fahrrad
aus Vietnam hinten quer darauf, nach Kampot zur Küste runter über Kep und
dann auf die Bokkormountains hoch,etwa 1000m über dem Meerespiegel,eine
angenehme Atmosphäre und schön ruhig,dort oben in den verlassenen Ruinen der
einstigen Stadt aus den 20iger Jahren,wo damals etwa 1000 Menschen lebten,ein
Lagerfeuer am abend war das Highlight unserer Tour die in Sihanoukville ein
paar Tage darauf zu Ende ging,samt Janet aus Kanada und Shok,ein Lob an
Katharinna+ Jens,die mit der geliehenen XR 250 Baja+KLX 250 zwar einige male
unbeschadet stürzten, so wie ich auch,aber in Deutschland fahren Sie eine
Suzuki SV 1000 ( kein Dirtbike).

Ihr seid gut gefahren und es hat mir Spass gemacht mit Euch zu reisen,es war
eine tolle Zeit,nochmals Gratulation zu Eurer Verlobung am 19.2,2007,der Gin
Tonic war Lecker,danke.
Ebenfalls ein Dank an Reini,das Du/-Ihr mich mitgenommen habt,Du warst ein
toller erfahrener Guide der sich auskannte, es war für mich auch eine
Erfahrung mehr und zugleich etwas Training für den weiteren Verlauf meiner
Reise um die Welt.

Ein abschließender gemeinsamer Angelausflug,mit weiteren Freunden von
Reini,Harry und Ulli,während Harry ein 6,3 Kilo Fisch rausholte und die
anderen nur ihren Köder badeten,aber ein Dank an Harry,dieser Brocken machte
uns 6 alle satt,incl. der Gasthausfamilie die Ihn zubereitete,Petri Heil.

In den etwa 3 Monaten Aufenthalt in Kambodscha,habe ich während der ca.6000
gefahrenen Kilometer alles gesehen,was sehenswert war und ist,ich blieb
insgesamt 2 Wochen in Sihanoukville zum entspannen,ja,denn die 3 Wochen mit
Reini waren etwas anstrengend,da ich ja Zeitlos reise, gönnte ich mir diesen
angenehmen Aufenthalt an der Küste von Cambodia,bevor es weiter geht,über
die Küstenpiste nach Kho Khong um dann nach Thailand zu kommen,aber dies ist
wieder eine andere wahre Geschichte,von einem der loszog,die Welt.mit einer
BMW R 100 Gs zu umrunden.

Bleibt alle gesund und Dir lieber Va- Peter die allerbeste Genesung,daß Du
bald wieder auf dem Damm kommst.

Und wie immer haltet alle eure Spiegel oben und die" Moppeds" stets über Wasser.

Fred Klein.

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