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England´96

Was ist ENGLAND! ENGLAND ist nur ein Teil des Vereinten Königreichs, des United Kingdom of Great Britain
and North Irland. Grossbritanien besteht aus England, Wales, Schottland und Nordirland.

Wir sind durch den neuen Eurotunnel der das Festland mit der Insel verbindet per  Shuttlezug gereist,
was pro Person  incl. Fahrzeug 140 DM gekostet hat.

Die Umstellung auf dem Linksverkehr hat nur ein paar Stunden gedauert.

Pembroke Hafen:
Von hier geht es nach Irland. Die Überfahrt ist für Motorräder kostenlos die Person kostet  24 Pfund etwa 60DM.
Die Überfahrt dauert  knapp 4 Std. Die längsten 4 Std. meines Lebens, wir hatten einen sehr starken Wellengang.
Nun zu unserer Tour, in Rosslare Hafen in Irland angekommen sieht unser Strecke wie folgt aus.
Von Rosslare geht es nach Kilkenny, Carlow, zur Küste nach Dublin von Dublin nach Nordirland Belfast,
und Larne von dort mit der Fähre nach Schottland. Für Irland haben wir etwa 1 Woche geplant.

    

Irland hat 4,4 Millionen Einwohner incl.  Nordirland. Sie sind zu 99% katholischer als die Polen oder selbst der Papst.
Irren ist menschlich aber Iren sind menschlicher. Sie haben keine großen Reichtümer aber  viel Zeit ein Reichtum,
den sie singend Sagend erzählend und trinkend sattsam nutzen.
Zeit die sie auch gerne in Gastfreundschaft investieren.

Unsere Strecke führt uns durch Verkehrsarme Gegenden und eindrucksvollen Landschaften.
In Dublin angekommen,660000 Einwohner Hauptstadt der unabhänigen Republik Irland ,wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des Landes.
Für uns ein riesen Moloch mit Gestank  ,Verkehrschaos und Hektik.

Wir machen einen großen Sprung  von Dublin nach Nord-Irland.
Plötzlich hat meine BMW Probleme, sie fing an zu Qualmen .Der rechte Zylinder hat Schwierigkeiten mit der Zündkerze.
Von nun an muß ich alle 400  km die rechte Kerze  austauschen und ständig Öl nachfüllen.
Bin aber noch bis nach Deutschland nach Hause gekommen.
Dort stellte sich raus das die rechte Ventilführung vom Einlaß-Ventil total ausgeschlagen war.
Wir nutzen sehr oft die Gelegenheit um Rast zu machen. Auf in die Highland´s. Schottland ruft!

    

Schottland Gegenstand von Witzen vor Geiz, Männer in Röcken, Dudelsack und Whiskey.
Das soll für die nächste Woche unsere Heimat sein.

Wunderbare Landschaft durchzog unsere Route und inspirierte  uns  zu öfteren Stops ,auch um sich Kartenmäßig zu orientieren. Und Christa eine Zigarettenpause zu ermöglichen.

    

Fort William ist nicht mehr weit, das  damalige Fort existiert nicht mehr, der Ort steht heute ganz der Touristeninvasion offen. Hier ist der Ausgangspunkt für die Besteigung des höchsten Bergs in Großbritanien, den Ben Nevis mit schneebedecktem Gipfel1343 m hoch er besteht aus Granitstein, das durch Eis und Witterung zerrieben wurde, der Aufstieg dauert 7 Std.,
es muß immer mit Schneefall gerechnet werden da die monatliche Durchschnittstemperatur unter Null Grad ist.

Loch Ness ist erreicht. Bei nur 1,5 km Breite bringt es der See immerhin auf 325m Tiefe.
Auf mehr als 2 Dritteln seiner 36 km Länge ist er über 200m tief. Eigenartig ist das er selbst im Winter nicht zufriert.
Immer wieder entdeckten wir alte verfallene Burgen, wie diese hier in der Nähe der Glenfiddich Brennerei.
Wo wir eine Besichtigung mitmachen wollen.

    

Ein starker Malzgeruch zog auf dem ganzen Gelände durch unsere Nasen, was wir für sehr angenehm empfanden.
Wir machen einen Zwischenstop in Tomintoul, dem höchstgelegenen Dorf der Highlands auf etwa 1000m Höhe.
Unsere Strecke führte uns noch einige Male über Berge, Täler und Flüsse, bevor  die Reise  in der Hafenstadt
Harwich  zu Ende geht. Die Nordsee zeigte sich auch von ihrer besten Seite, mit einem ruhigen Seegang.
Pro Person mußten wir 140 Dm zahlen incl.  Motorräder. Von Hoek van Holland ging es die letzten 400 km
schnurrstracks nach Hause.

In diesen 3 Wochen fuhren wir 4400 km mit dem Motorrad,
300km mit Fähren und 50 km im Shuttlezug  durch  den Eurotunnel.
Von 23 Urlaubstagen fuhren wir 16 Tage mit dem Regenkombi,
die Mopeds verbrauchten zusammen 580 l Benzin, die BMW 7 l  Öl wegen Ventilführungsschaden.
Die weite Anfahrt zum Eurotunnel würden wir nicht mehr machen,
nach Holland sind es nur 400 km, nach Calais 700 km.

 

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