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Georgien-Türkei´05

   

Habe schon von der Tuerkei einen 2 seitigen Bericht darueber verfasst,aber
dann brach das Telefonnetz zusammen uns alles war weg,mehrere std. umsonst
geschrieben.Hier ist es nicht leicht ein Internetcaffee zu finden,werde

   

jetzt nochmal eine zusammenfassung ueber georgien und tuerkei senden,zuerst
ein Hinweis der wichtig ist von Georgien nach der Tuerkei einzureisen ist
von Ahalkalaki nach Cildir nicht moeglich,es ist ein Millitaerposten,man hat

uns abgewiesen,man kann nur der Kueste entlang ueber Batumi nach der Tuerkei
rein und ueber Abastumani nach Damal einreisen,es geht ueber uebler Piste
zum Grenzuebergang,die aus- und einreise hat ca. 1,5 std. gedauert,in
Georgien ging es ruckzuck ,ca. 20minuten ,Georgien ist ein land das noch
sehr naturbelassen ist,nur die Hauptstrecken sind aspahltiert der rest ist
ueble Schlaglochpiste oder ohne Asphalt,dem wir vorzogen,wir sind etwa
700-800km gefahren in einer woche wobei wir 400km davon ueber Piste

   

schlechtester art fuhren,Peters hintere Federbein ist verreckt,in der
Tuerkei schon auf Pistenstrecken,Campingplaetze haben wir nicht
gefunden,wenn man leute fragt kann man ueberall zelten so wie wir es gemacht
haben,es ist alles billig,fuer ein Zimmer mit Abendessen zahlt man

   

ca.7.50-10 euro,benzin kostet ca. 50ct.die leute sind hilfsbereit und
nett,versuchen zu helfen,die juengeren lernen englisch in der Schule,das ist
sehr hilfsreich,man kommt damit gut weiter bei Problemen,von russischer
Seite nach georgien einzureisen geht nicht ueber den landweg,wir haben beide
grenzen versucht der im landesinneren die alte millitaerstrasse ist nur so
wie der an der Kueste vorhandene fuer einheimische Georgier und Russen
vorbehalten,unser visum lief fuer Russland ab,es gibt eine offizielle Faehre

   

von Sochi nach Batumi,die einmal( glauben wir) die woche verkehrt und ca.
18std. faehrt,kostet etwa 150Euro,unser Visa war dann schon abgelaufen sodass
wir eine inoffizielle LKW Faehre die von Sochi nach Trabzon in der Tuerkei
faehrt,kostet 200 US-Dollar,1 Person und 1 Mopped,geht jeden Montag ,man muss
sich im Hafentower melden,die wissen Bescheid,an dem Schalterverkauf haben
keine Ahnung,allso in den Jachthafen rein in dem Tower hoch und gezielt
danach fragen,koennen auch Englisch,ist eine Notloesung,bis zur Ukraine
haetten wir es nicht geschafft um von dort Russland zu verlassen wobei wir
auch nicht wussten ob man von dort rauskommt,in Russland gab es viele
Millitaer und ANC Kontrollpunkte,in der Gegend um Astrachan gab es am

   

meisten Versuche Geld oder andere Dinge von uns Touristen zu ergaunern,wir
blieben hart und leisteten gegenwehr was auch half,wir hatten Zigaretten mit
die wir gaben,wurden aber teils auch auf ein essen dafuer eingeladen,man

   

nimmt aber man gibt auch.es war nicht immer der fall,aber wenn man bereit
ist etwas Gegenwehr zu leisten und einen haertenen ton anschlaegt dann geben
sie auch klein bei,aber ich habe wohl leicht reden mit meinen 118 kg und
fast 1.95ca. groesse mit Helm,meine aeussere Erscheinung macht wohl schon
Eindruck,man darf nicht alles durchgehen und mit sich machen lassen,sonst
sind die touristen die nach einem reisen arm dran und jeder muss seinem
Obulus leisten,die Korupptheit laesst aberr langsam nach.ich merke dies
gegenueber vorherigen Reisen.Teilweise haelt man uns an und gibt uns zb.
eine Pulle Wodka,die wollen aber dann keine gegenleistung,wir haben dann
aber irgend etwas gegeben,meist cigaretten,es war aber seltener der Fall das
es so ablief,nichts destotrotz man merkt das die Grenzen in Europa weiter
aufgehen und die ueblen Geschehnisse von damals lasen gottseidank langsam
aber sicher nach.

   

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Russland ist allso nicht so uebel wie man sagt,Georgien ist noch schoener
landschaftlich gesehen,aber man sollte eine Enduro fahren ansonsten kann man
nur die wenigen mehr schlecht als gut asphaltierten Strassen befahren,und
alles rappelt sich los,wild zelten ist ueberall moeglich wo keine Menschen
sind ,aber selbst wenn man uns im Elbrus Gebirge gesehen hat fragte nur ein
paar Sachen und dann lies man uns in Ruhe,eine gute Strassenkarte sollte
schon mitgebracht werden da es manchmal ueber Stock und STein weiter
geht,Russland hat in den Staedten viel altertuemliches zu bieten,aber
ausserhalb der Staedte faehrt man von einer Stadt zur anderen. In Georgien
faert man von den Staedten raus da die nichts zu bieten haben an
Sehenswuerdigkeiten um in den Bergen zu kommen.Man sollte aber wetterfeste

   

Kleidung mithaben da man ueberwiegend auf hoehen von 1000-2500m unterwegs
ist und es dadurch viel Regen geben muss,selbst an der Schwarzmeerkueste
wurden wir von schweren Gewittern meist nachts heimgesucht,aber nichts
lieber als dies,uns gefiel Georgien vom fahren besser wie Russland,da es
dort meist nur flach gerade aus geht.
Verpflegunsmaessig hielten wir es so,das wir fuhren und erst am spaeten
Nachmittag entschieden je nachdem wo wir gelandet sind eine
Übernachtungsmoeglichkeit zu suchen und je nach Wetterlage ob zelten oder
Zimmer was sich gerade so anbot meist zelten,essen hatten wir immer im
Koffer mit sodass man locker 2 Tage ueberbruecken konnte,ein Benzinkocher und
Teller mit Topf ist immer dabei.
Wieder in der Tuerkei angelangt ging es richtung Kars nach Anikoey eine
durch Erdbeben zerstoerte alterstuemliche historische Grenzstadt die an
Armenien angrenzt,nur durch eine grosse sehr beeindruckende Schlucht(
Canyon) getrennt ist,dann zum Arat mit fast 5200m hoehe,dort entschied Peter
seine Rueckreise anzutreten und ich mich, ihn etwas zurueck zu begleiten

   

fast vergessen in Georgien machten wir nach 10000km einen Oelwechsel,ich ohne
Filter Peter an der Tengai mit,werde nur jedes 2te mal diesen wechseln,mit
Getriebe und Kardanoel gemeinsam.)und zwar ueber dem Vansee bis nach Nemrut
Dag,historische Koepfe auf 2500 m hoehe ein ehemaliges Grab. Vom Ararat ging
es dem Vansee entang bis nach Nemrut Dagi,der Abschied viel mir schwer

   

Zumal man sich schon laenger kennt und die 5 gemeinsamen Wochen zu 2'eit alles
besser machen konnte.

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Nachdem der Abschied mit einem gemeinsamen Fruehstueck mit Einheimischen
ohne grossen hallo erledigt war zog es mich auf meinem weiteren Weg gen
Osten,in den folgenden Tagen fuhr ich alleine mehr Kilometer als sonst weil

   

mich vielleicht nichts mehr haelt,dann besonn ich mich und reiste wieder
ruhig weg,waehlte den grenzuebergang der Kurdistan am Irak nach Iran am
naechsten lag,(unterhalb Dogoubazits)da hier syrische,irakische und
iranische Grenznaehe war,gab es staendig Passkontrollen,die aber zur
Unterhaltung aller betrugen,manche konnten deutsch,die ihren
Millitaerdienst hier absolvieren und froh waren mal etwas deutsch zu
sprechen.Es ging 100terte von kilometern durch ein Schlucht mit wenig

   

Verkehr,einmal baute ich abends mein zelt wieder ab weil ich bei Kurden
eingeladen wurde mit Essen und allem drum und dran,als dank gab ich etwas
Geld was man ablehnte,aber mein Multifunktionsmesser hat gefallen ,was ich
gerne hingab,es wurde immer wild gezeltet,aber man war nie alleine,es kam
immer jemand,der aber dann wieder ging und mich auch nachts ruhig schlafen
lies.Meist war ich Gastgeber mit einem Beuteltee aus Deutschland mit
Honig,ich glaube den meisten hat er geschmeckt.

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