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Indonesien II ´07



Java
                                                          

11.6.2007,Java ist erreicht,die 24 Std, verkehrende Faehre,kostet 70000
Rup.=knapp 6 Eumel,die Ueberfahrt dauerte 2,5 Stunden,sie ist aus zweiter
Hand von den Japanern sagte man mir,garnicht so uebel dacht ich ,solche
verkehren auch auf dem Mittelmeer in Europa,nur groesser.
Java hat eine verwegene Historie,viele Machthalter,Könige,die den Hinduismus
und Buddismus brachten,dann die
Portugiesen,Hollaender,Englaender,Japaner,Franz-osen und 1816 wieder die
Hollaender,der Kampf,Versuch 1927 um die Freiheit+Eigenstaendigkeit folgte
aber erst mit der Revolution nach dem zweiten Weltkrieg die Briten,
Hollaender und Japaner stritten sich um die Vorherrschaft, aber im Dezember
1949,waehrend Deutschland,die Deutsche Mark einfuehrte,wurde die Indon.
Republik hervorgerufen,mit dem Kommunisten Suharto,der in den 90igern
fiel,wurde Indonesien in den endneuzigern demokratisch.(1998)?
Die populaersten Touristenplaetze sind das Dieng Plateau mit dem bunten
Seen,Borobudur mit dem heiligsten Hindutempel in Indonesien,der Vulkan Mount
Bromo,das Ijen Plateau,eine Hochebene im aeussersten Sued-Osten,auch
Gemueseanbaugebiet und Jakarta die 13 Millionenmetropole,eine riesige Stadt
mit dem Ausmass von etwa 650 Quadratkilometer,die am schnellsten wachsende
Stadt,weltweit,drei Tage hielt ich mich in diesem Smogloch auf,die
Sehenswuerdigkeiten,lohnen keinen laengerfristigen Aufenthalt,der
Versuch,hier einen Vorderreifen zu bekommen schlug fehl,es gab 2.75x 21 Zoll
als Trailreifen,aber die Traglast war nicht ausreichend,ich traute dem nichts
gutes zu,lieber mit dem alten weiterfahren,bis Australien schaffe ich es
schon,immerhin habe ich noch etwa 30ig% Profil drauf.
Extremer Verkehrschaos herrschte hier vor,aber irgendwie rollt es immer ein
bisschen,entgegen Indien,die groesste Moschee Mesjid Istiqual fast 250000
Menschen,1978 erbaut,zu Fusse des Minarets steht eine 2,5 Tonnen schwere
Holztrommel die aus Kalimatan stammt,ein Teil Indonesiens das halb Malaysia
gehoert,das alte hollaendische Viertel Kota,(Old Batavia) und das Zentrum
Medan Merdeka,mit einem etwa 140m hohen Turm,der einem den Blick über dieser
gewaltigen versmogten Stadt moeglich macht,hier bekam ich am zweiten Tag
Asthmaprobleme,Zeit zu verschwinden dachte ich mir, nach der dritten Nacht,es
reicht,die Sichtweite betrug nur wenige Hundert Meter,so extrem fand ich die
Luftbelastung bisher in keiner weiteren Stadt auf meiner Reise,Jakarta steht
,was dies betrifft an erster Stelle.

Die Englaender mit Ihrer Yamaha TDM 900 verlor ich auf dem Weg von der Fähre
nach Jakarta aus den Augen,ich traf sie auch leider nicht wieder,es war eine
schoene Abwechselung fuer mich zu zweit Unterwegs zu sein,teilt sich doch die
ganze Aufmerksamkeit der Bestauner und Grabscher unserer nie zuvor
gesehenen"Moppeds".Die naechste Etappe legte ich bis zum Dieng Plateau
zurueck,mit den bunten Flourezierenden Seen,die durch die umliegenden Vulkane
gespeist werden,Borobudur,der heiligste Hindu-Tempel in Sued-Ostasien,war
ein weiterer Highlight,nicht das ich noch nicht genug Tempel auf meiner Reise
gesehen habe,aber es ist seid langer Zeit mal wieder etwas Abwechselung nach
dem Regenwald und Loecher umfahren-,ausweichen,um die 11 Us Dollar Eintritt
kam ich herum,weil ich mich als Motorradweltreisender ausgab und die
Indonesier selbst begeisterte Biker sind,ich fuhr mit der BMW vor und sofort
brachte man mich zum Sicherheitsmenschen,der mich in die Tempelanlage mit
seinem Trailbike eskortierte,vielen Dank dafuer,es bringt mir einige Naechte
an Uebernachtungskosten ein,die Nacht liegt bei etwa 3-8 Eumel ,sehr
zuvorkommende Menschen mit Verstaendnis und Herz fuer Biker,da sollten sich
andere Nationen mal ein Beispiel dran nehmen.Nachdem ich einige Tage in
dieser sehr gläubigen Stadt verbrachte wurde es Zeit wieder aufzubrechen,ich
sah bei herrlichem Wetter den Mount Merapi,2911m hoch,einer der 6 aktivsten
Vulkane Weltweit.

Es gingRichtung Mount Bromo einem aktiven Vulkan mit einem riesigen
Krater,indem es ein Sandsee gibt,bzw,der eine riesige sandige Kaldera
hat,mehrere Vulkane,der Mount Kursi,Mount Bromo, Mount Batok und Mount
Penanjakan stehen innerhalb dieses riesigen Kraters,ein weiterer Highlight
meiner Reise,eine atemberaubende Sicht und der genuss mit der Kuh durch die
sandige Kaldera zu fahren,mit den riesigen naheliegenden Vulkanen und der
Blick vom Kraterrand von Cemora Lawang in dieser Weltweit einmaligen
Landschaft bleiben unvergessen,so langsam mehren sich die unvergesslichen
Highlights bei meiner Reise,letztendlich bleiben mir nur die
Digitalbilder,denn das Fassungsvermoegen meines Hirns quillt ueber,es geht
wie man so sagt, nichts mehr rein,es wird Zeit fuer eine laengere Auszeit um
all dies zu verarbeiten und verkraften,die Inselwelt liegt nicht mehr
weit,sodas ich mir dieses goennen werde,oder spaetestens in Australien.
Zum Abschluß von Java ging es wieder auf ein Hochplateau,das Ijen Plateau im
Sued-Osten,Gemueseanbaugebiet und Kaffeeplantagen gibt es hier in
Unmengen,dort gibt es den Kawah See,in diesem Kratersee arbeiten viele
Menschen die ihre Gesundheit aufs Spiel setzen ,indem sie in muehseliger
Handarbeit das Sulphat abgraben und in Saecken zu 50 Kg den steilen Pfad
herausschleppen,es fing am Abend zu regnen an, der sich die ganze Nacht
fortsetzte,am anderen morgen ebenfalls,dazu kam dann noch extremer Nebel,die
Abfahrt aus 2000m Hoehe erwies sich als sehr schwierig und gefaehrlich,weil
es enge Kehren und schmale,einspurige Strassen gab mit teils weggespueltem
Belag,es war extrem steil,sodas das hohe Eigengewicht der BMW mich
hinunterschob,trotz 1stem Gang und ziehen beider Bremsen,wobei BMW Fahrer
wissen das die Bremsen eh nicht besonders gut sind bei der Kuh,es dauerte
lange,aber es ging gut,der Regen begleitete mich bis zum
Faehrhafen,Banyuwangi,indem nichts los war,man wartete auf Passagiere und
Fahrzeuge,die Ueberfahrt kostete 25000 Rup,12000Rup.etwa 1 Euro,mit meinem
Fahrstil, gleichzusetzen mit dem in Indien,kam ich ohne Probleme und
Unfaellen,stuerzen zurecht,ich Verstoss gegen alle Regeln die es gibt,in
Deutschland,waere mein Fueherschein auf Lebzeiten weg und ich haette eine
Unmenge an Strafe zahlen muessen aber dies ist hier nur natuerlich um
vorwaerts zu kommen,die Bevoekerungsdichte ist enorm und der Verkehr
ebenfalls, am 20.6.07 verlies ich mit 1550 gefahrenen Kilometern Java,der
Regen hoerte waehrend der halbstuendigen Ueberfahrt auf,willkomen bei
Sonnenschein in Bali.

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