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Indonesien IV´07



Lombok
                                                    

am 29.6.07,bis zum 7.07.07,die Faehre ist Hubraumabhaenig,bis
500ccm Kosten 75000Rup.=6,30 Eumel und ab 500ccm Kosten 213000Rup.=18
Eumel,natuerlich hat meine 1000ccm BMW nur 450ccm,hatte Glueck das man mir
das abnahm,sehe das als Geburstagsgeschenk der Indonesier an mich
an.Verpasste allerdings die 7.30 Uhr Faehre,wegen Pallaber mit den
Angestellten,alle 1,5 Std.verkehren diese rund um die Uhr.Mein Tachostand
weisst 184740 km auf,ich fuhr 622 Km,auf dieser nur 80x70 Km kleine Insel.
Ich genoss,tagelang ,unbeschwert das Strandleben,mit baden und sonnen,aber
da gibt es die einheimischem, die jeden Touri aufspueren und belaestigen,mit
hello Mister,what your are doing here,schwachsinnige Fragen,auf die ich meist
nicht antworte, oder sage sie sollen mich in Ruhe lassen,so langsam
veraergert man mich mit diesen Fragen,wenn ich Gegenfrage null
Antwort,einstudierte Fragen,nur um mit einem ins Gespraech zu kommen was auf
einseitige Kommunikation hinauslaeuft,weil sie sogut wie nichts verstehen &
darauf Antworten koennen,was glaubt Ihr ,was ein Motorradreisender in eurem
Land macht ?Vielleicht indonesische Sprache lernen?War am ueberlegen ob ich
nicht einen Zettel ans "Mopped" hänge und die ständigen,selben Fragen nicht
schon beantworte,dann koennen sie Sie ablesen,aber trotzdem wird man mich
Fragen,weil man sie ja eh nicht lesen kann,ich habe ein Schild unter mein
inzwischen in Deutschland abgemeldetes "Mopped",darauf kann man mein Namen
lesen und das Land und wann ich gestartet bin,auf die Frage woher ich komme
und wie mein Name ist,zeige ich demjenigen das Schild und er sieht bloed
darauf,wenn ich Frage was da steht,keine Antwort,sollten viele Indonesier
wirklich Analphabeten sein, die mich Fragen und nicht lesen können.

Nicht das ich die Bewohner nicht mag,aber nach 2 Jahren reisen immer dieselben
Fragen,das kann schon nerven und manchmal Frage ich gegen,wenn man mir
antwortet,antworte ich auch,abgesehen von den Strandverkaeufern ist das
reisen und leben hier angenehm,als Touri wird man sofort
erkannt,angequatscht,im Vorbeifahren mit Hello Mister,aber das ist links
rein, rechts raus,weil hier in Indonesien auch linksverkehr
herrscht,normal.Die Menschen sind teils scheu,wenn ich einen Laden betrete,
laufen die Angestellten weg,(das hatte ich in Burma,auch schon)weil sie nicht
mit englisch Konfrontiert werden wollen ,schon lustig manchmal.Es gibt auch
laestige Sachen,im Strassenverkehr,das staendige anhalten,der
Mini,-Busse,Pkw+Lkw,das einscheren der Mopeds oder Abbiegen ohne anzeichen
eines Blinkers oder Handzeichens,man darf nicht schlafen oder unaufmerksam
sein,in den Orten,wo sich der Verkehr staut,ist grundsaetzlich immer der
Markt,hier stoppt alles,will ein,-aussteigen,chaos hoch drei,dazu kommt
noch,das viele Fahrer zugekifft sind,Marihuanna,Haschisch wird von morgens bis
abends geraucht,billiger wie Alkohol,fast taegliche Unfaelle,die meist als
Bagatell -Schaden enden,ohne Helm,obwohl das Pflicht ist fahren in den Orten
viele umher.Lombok ist die kleinere ,weniger touristsche Insel als Bali,sie
gefaellt mir besser wie Bali,das zu voll und schon sehr ueberlaufen ist mit
Touristen,ich mag es eher ruhig,dies fand ich auf Lombok,kleine Anlagen,mit
Huetten am Strand oder sehr nah bei,guenstig,von 3-8 Eumel,manchmal mit
Fruehstueck incl.,vor allem auch ruhiger vor den aufdringlichen
Einheimischen,die halten sich meist,dort verstaerkt auf wo eine schnelle
Rupee gemacht werden kann,bei den Touris.Lombok,weist den Berg Gunung Rinjani
aus,der Vulkanberg ist beliebtes Trekkingziel,bei einer dreitaeigen
Tour,Tetebatu,eine Bergstadt,mit angenehmen Klima,auf 1400m Hoehe,das
ueberwiegend von Sasak Menschen bewohnte Inselvolk,entgegen den hinduisten
auf Bali,ist erst am Anfang der touristischen Entwicklung,die Straende
weisen noch nicht die Annehmlichkeiten derer in Bali auf,alles ist
schmutziger,kaputt,nichts funktioniert wirklich richtig und es werden auch
keine Anstalten gemacht,das etwas repariert wird,vor
Zimmer,-Bungalowbezug,gilt es immer zu pruefen,ob das Wasser fliesst und die
Toilette,bzw. das Licht funktioniert,die dort meist Angestellten sind
faul,meist gar nicht interessiert Ueberhaupt etwas zu vermieten,haben nur
Arbeit damit,wenn mir ein Raum nicht gefaellt,weil das Wasser nicht fliesst
oder es dreckig und der Muell vom Vorgaenger sich noch im Muelleimer
befindet,die Bettwaesche vor Schweiss und Dreck stinkt,weil nur selten
gewechselt,ist man zu Lustlos die Schluessel fuer andere Zimmer zu holen,ein
Raum entspricht dann meist meinen Anforderungen,den ich dann nehme,duschen
aus einen Eimer,ist gang und gebe hier,grundsaetzlich benutze ich auch meinen
Sarong und Schlafsackinlet als Unterlage auf dem Bett,die Angst vor Wanzen
und Floehen,Laeusen ist begruendet hier,wirklich.

Von dem Hafen Lembar,gegab
ich mich suedlich nach Taun,wo ich an ruhigen Strand einige Tage blieb,das
Immigrationoffice,in der Hauptstadt Mataram,bestaetigte mir wie zuvor in
Bali,das man es nur in den letzen 7 Tagen vor Ablauf verlaengern
koennte,dieses wird dann in Sumbawa der Fall sein.Die Hauptstaedte wie immer
undefiniertes Chaos,weil jeder faehrt wie er meint,Regeln gibt es nicht meine
Indische Fahrweise kommt hier gut zum Einsatz,links,-rechts vorbei,bloss
nicht zum stehen kommen,klappt in Indonesien ausgezeichnet,aber stets mit
allen Sinnesorganen Obacht geben,eine Unaufmerksamkeit und es knallt,einmal
habe ich die Ausmasse meiner BMW vergessen,und ein Mopped das mitten auf der
Strasse stand umfahren wollen und prompt blieb ich mit dem linken
Zylinderschutzbuegel haengen,das Mopped machte einen Satz nach vorne,ich
hielt Achselzuckend die Arme in den Himmel,warum parkt er auch so bloed und
fuhr weiter,da meine Kuh nichts abbekam. Diebstahl ist auf Lombok ein
Problem,der ueberwiegende Teil der Bevoelkerung ist Arm,hat kaum etwas zum
essen,alles was an Fisch gefangen wird und an Reis geerntet,bleibt fuer den
Eigenbedarf ,einmal wurde ich wach,weil ich hoerte das jemand nachts die
Abdeckplane vom "Mopped" abhob,sah aber niemand und schlief wieder ein,die
Abdeckhaube hinderte wohl den Aufbruch des Topcases,am anderen morgen fehlte
das Handtuch vom Guesthouse,mein T-Shirt mit 4XL war ihnen zu gross,zu
meinen Glück,ab jetzt wird das Mopped immer abgedeckt mit der Haube die ich
in Nepal in 2005 habe anfertigen lassen und wenn ich laenger an einem Ort
verweile,dann kommen die Alukoffer auch ins Zimmer rein,es macht Diebe
neugierig,was darin ist.Ich umfuhr die Insel,die nichts ausser tauchen und
schnorcheln zu bieten hat,es gibt keine Sehenswuedigkeiten,um etwas zu
unternehmen,ab hier ist relaxen angesagt,mehr kann man nicht tun,Sumbawa soll
noch eintöniger sein,-werden.Wellensurfer finden in Lombok,Bali,Sumbawa ein
Paradies,die weltbesten Surferreviere im Mai-September befinden sich in
Indonesien,aus aller Welt kommen sie hierher,um ihren Sport,Leidenschaft zu
froenen.

Tanjung Luar ein Fischerhafen an der ost-suedlichen Kueste,ist ein
Anlaufpunkt,den man sich in den Morgenstunden,von 7-9 Uhr ansehen sollte,die
Fischer kommen mit ihrem Fang retour,nicht selten sieht
man,Mantarochen,Thunfische,Haie,Marlins ect. in beachtlicher Groesse,ein
schoener Ort um dann den Faehrhafen in Labuhan Lombok anzufahren, um die
Faehre nach Sumbawa,die 24 Std.,im 45 Minuten Rhytmus verkehrt zu
erreichen,die Kueste noerdlich hoch ist schoen,aber es gibt keine
Unterkuenfte,in Aik Manis und Labuhan Padang,sind die Bungalowresorts durch
winterliche Stürme und hohe Wellen zerstört.An diesem Küstenabschnitt gibt
es einen kleinen erhaltenen Urregenwald mit riesigen Jahrhunderte alten
Baeumen,die Strasse zieht,-schlaengelt sich zwischen diesen durch und bietet
einen schoenen Eindruck wie es damals hier ausgesehen haben muss.Lombok die
fuer mich schoenere,ruhigere Insel,gegenueber Bali,nicht nur den Gili Inseln
wegen,die ich nicht besuchte,weil das Mopped,haette am Festland bleiben
muessen und inzwischen trenne ich mich nur ungerne von meinem treuen
Wegegefaehrten.Die naechste Insel,wird Flores sein,wo ich mich etwas laenger
Aufhalten werde,bevor es mit der Faehre ,die nur einmal wöchentlich verkehrt
,nach West-Timor geht.Bleibt alle wohlauf und geniesst den Sommer mit vielen
Touren und Reisen,

Fred Klein.

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