[home]  [reiseberichte ab 95]  [reiseberichte`05 bis`07]  [reiseberichte ab`07]  [info]  [gästebuch]  [weltkarte]  [links]

 

Thailand / Malaysia 06

___________________________________________________________________________________

Am 20.04.06, Freitag,11.30Uhr, war es soweit, 50km vor Bangkok auf dem Highway
bei 80km-h keine Übersetzung mehr, mir war klar jetzt ist der Kardan platt,
ja liebe Freunde zuhause ihr hattet mich gewarnt, das Federbein und die
Kardanwelle vorher zu tauschen, aber diese hat immerhin noch ihre fast
40000km gehalten?

Malaysia und Thailand das inzwischen 16 land das ich in den letzten 9
Monaten bereist habe, Port Klang nähe Kuala Lumphur in Malaysia, bereitete

mir noch 2 Tage Ärger mit dem Zoll und der Frachtgesellschaft, eigentlich
hatte ich eine Hilfe per Mail und Fax von Sri Lanka angefordert die mir Bei
der umständlichen Papiererledigungsarbeit hilft aber wie immer wenn es
soweit ist, was keiner was davon obwohl das Fax und die Mail angekommen
sind, so sind sie die Südostasen ein Volk von überwiegend kleinwüchsigen
Menschen eigentlich immer hilfsbereit und zuvorkommend wenn es um Geld
geht, aber nicht an diesem Morgen, also machte ich die Arbeit alleine von
einem Ort zum anderen, hier und da einen Zettel ausfüllen dann zum Zoll 
Mopped mit Carnet vergleichen, Motornummer und Fahrgestellnummer, dann zu
einem anderen Office wo dann alle Zettel und Stempel auf Vollständigkeit
überprüft wurden, dann das Ok nach 2 Tagen ich kann zum Warehouse mein
Mopped rausholen, aber heute ist Feierabend, also morgen früh hin, Punkt 9 Uhr
war ich da, aber allein die kommen erst gegen 10uhr,arbeitsmoral ist auf
unterstem Niveau hier, dann wo ist mein mopped, nicht mehr da wo ich gestern
mit dem Zollbeamten die Nummern vergleicht habe sondern mit Absicht inmitten
des Warehouses, 100andere Kisten drumzu, allso hoch ins Büro, sollen das
Mopped vorne raustellen samt Kiste, 1 stunde warten und 32 Ringit zahlen, 1
Euro etwa 4 Ringit, gehört nicht zum Service, Ok, dann sollen sie die Kiste
öffnen, ist nicht unsere Arbeit, wer mich kennt weiß was jetzt passiert
ist, ich wurde laut und alles verschwand.
Ich sollte noch mal 30Ringit fürs offnen der Kiste zahlen, das habe ich
natürlich nicht, wollte den Kuhfuß und einen Hammer zum selbst öffnen
haben, diese Werkzeuge gab man mir natürlich nicht, ich also ins
Nachbarlagerhaus und mit Werkzeug retour, da klappten dann die Kinnladen der
Arbeiter dort runter, dann nach 2-3 Stunden, habe ganz langsam gearbeitet, weil
40 Grad und schwül, einem die Suppe so runter läuft, hatte ich mein Mopped
startklar, ich brachte das Werkzeug ins Nachbarlager retour und dort sagte
man mir das dies gang und gebe ist mit Ausländern, die sollen zahlen,
nicht mehr mit mir,
Ich nahm eine Latte in der rechten Hand, ging zum Chef  und sagte das die
das Holz der Kiste behalten können, ich glaube als er die Latte sah, sich
verkniffen hat zu sagen ich müßte das Holz entsorgen,
hätte ihm die Latte übers Kreuz gezogen und das Holz vor seinem Lagerhaus
als Lagerfeuer angesteckt,
so wütend war ich an diesem tage über deren Handhabung Touristen
gegenüber,
aber die Malaien an sich, sind sehr freundlich das war die einzige Negative
Erfahrung die ich gemacht habe.
70km bis nach Kuala Lumphur, 10 Millionenstadt mit einer Skyline die

Frankfurt in den Schatten stellt, die höchsten Tower der Welt, die
Petronatower mit 451m Höhe sind weit sichtbar, in der Mitte mit einer
Luftbrücke versehen um im Notfall von einem Gebäude ins andere zu
gelangen, bis hierher dürfen unter großen Sicherheitsvorkehrungen
Touristen, ein unbeschreiblicher Eindruck aus einer Höhe von 200m über
diese gewaltige Stadt mit einem geordneten Verkehrssystem von hoch und
Tiefbahnen und aalglatten Asphalt, es macht Spaß hier von einem Vorort zu
anderen zu fahren, hatte noch nie solch leichtes Spiel mein Guesthaus
inmitten Chinatown zu finden, nur die vielen Einbahnstraßen machten es mir
schwer, ich sah mein Ziel wurde aber immer weggeleitet, wenn ich mich an
Ampeln oder sonst wie einen Vorteil verschaffte wurde ich von den
Autofahrern angehupt, alles was ich in 4 Monaten zuvor in Indien mir
angeeignet hatte um durch dieses Verkehschaos zu kommen mußte ich hier
wieder vergessen, also die Deutschen Verkehrsregeln rausgekramt und danach
gefahren, kein Gehupe, kein Müll, keine Pisserei und Scheißerei auf der
Straße, es gibt haufenweise öffentliche Toiletten, kein Smog, eben wie in
Europa, diesen Standart wird Indien in 100 Jahren nicht schaffen weil diese
400millionen Menschen eine andere Mentalität, wie die übrigen auf der Welt
haben und diese nie ändern werden.

1 Woche Kuala Lumphur reichte mir um alle interessanten Sachen etc. zu
sehen, mit 15 Euro pro Tag für Essen und trinken und Unterkunft kommt man
hier gut hin, Benzin kostet etwa 70 Eurocent der Liter, Malaysia nutzte ich
als Transitland um schnell nach Thailand, Laos, Vietnam und Kambodscha zu
kommen wegen der bevorstehenden Regenzeit, ich fuhr hier etwa 600km,als
nächstes Ziel lief ich Phenjang die touristische Halbinsel an, dort habe ich
mir mein erstes persönliches Souvenir gegönnt, einen mp3 Payer um meine
Rockmusik die ich mehr vermißt habe wie eine Frau oder Heimweh, nach all
diesen Monaten nur dieses Gedudel und Geleier von Mucke, Iron Maiden, ACDC, das
mußte her, bin viel lockerer jetzt, hätte ich schon in Indien kaufen
sollen, dann wäre ich wahrscheinlich 6 Monate geblieben und hätte noch ein
paar Inder auf die Gabel genommen?
Auf den Highways traf ich einige Big Biker mit Hayabusa, V-Max und
Harley, fragte wo sie hin wollten, nach Phuket in Thailand zur Bikeweek, ich
schloß mich ihnen an, blieb eine geschlagene Woche dort und genoß das
Feeling unter gleichgesinnten zu sein, alles wohlhabende Geschäftsleute die
hier einmal im Jahr zusammen kommen um ihre Bikes, die sonst das ganze Jahr
im Schuppen stehen zu präsentieren, ( für mich nicht richtige Biker)einige
haben eigene Schrauber und Fahrer dabei, da man teils mit Bus und Familie
anreist, es läuft hier ruhiger ab wie in Deutschland auf den
Bikermeetings, aber trotzdem ein schönes Gefühl mal wieder richtige
Motorräder zu sehen mit 1000 und mehr ccm3.
Hier traf ich auch einen alten reisebekannten, Raimund mit1100gs der zuvor
aus Laos und Kambodscha kam und mir nützliche hinweise gab für diese mir
bevorstehenden Länder, natürlich tranken wir Kübelweise Singhabier, so daß
ein jeder von uns etwa 5 kg Körpergewicht zugelegt hat, prost.

In Phuket mußte ich zum Zahnarzt da mir ein Stück vom Backenzahn
abbrach, wollte am Abend zuvor wahrscheinlich die Flasche Singhabier
Essen, aber für 9euro wurde es schnell unbürokratisch repariert, eine große
Anzahl Europäer kommen hierher um ihre Knabberleisten reparieren zu lassen
da es um ein vielfaches billiger ist wie bei euch in Deutschland.
Der Grenzdurchlauf von Malaysia nach Thailand verlief reibungslos und
easy, das Carnet de Passage wird nicht benötigt, lies es aber der
einfachheitshalber ausfüllen, hätte statt dessen ein anderes Formular
ausfüllen müssen, das an der grenz ausliegt, wenn man sein Mopped von
Deutschland hierher verschifft könnte man es hier für viel Geld verkaufen.
Auch schloß ich an der grenze eine Thirdparty Versicherung ab für ein
Monat, die nur 6 Eumel kostete, nach Rußland das erste mal das ich dies
machte weil ich nicht wußte was mich in Bangkok erwartet, das malaysische und
thailändische Visa wird an der Grenze in den Paß eingestempelt, für
Malaysia 90 tage  und Thailand 30 tage und ist für deutsche Paßporthalter
umsonst.
Aber auch in Thailand Superstraßen und zustände fast wie Europa, der
Sextourismus blüht überall
Wo Touristen sind, werden die Thaimädel angepriesen, sitze abends im
Restaurant, werde gleich angesprochen ob man eine Frau braucht, das geht
ständig so, auch in Malaysia, der Opiumanbau im goldenen Dreieck, Burma, Laos
und Thailand existiert nicht mehr, aber umsomehr der Sextourismus, meist
ältere Europäer mit jungen Thaigirls, die tags-und abends umherlaufen und
in anrüchige Hütten verschwinden, bestimmt nicht zum Kartenspielen oder
vielleicht doch?
Dann am 20.4.06 bei 80km-h auf dem Highway 50km vor Bangkok ein Knall und
nichts geht mehr kein Antrieb, kein Telefon, keine englischsprechenden Leute,
mein Kardan ist platt, fast 40000km nach meiner abreise letztes Jahr ist das
was all meine Freunde mir sagten passiert, Tausch das Federbein und die
Kardanwelle aus, dies geht als erstes kaputt, recht habt ihr, beim nächsten
mal höre ich auf euch,
Mopped zu einer nahegelegenen Tankstelle
geschoben, schwitzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz, 46 grad, 90% Luftfeuchte, alles
nass,nass ,nass,
Taxi gestoppt und ab nach bangkok, 80km für 10 Eumel, 500baht,den Bmw
Händler gesucht der inzwischen 2 mal umgezogen ist bkk-motorcycle
,dann mit werkseigenen Pickup retour meine verletzte Kuh holen und am
selben späten nachmittag Kardan öffnen und die Bescherung sehen, total
Gelenkabriß, haben selbst die hier noch nicht gesehen, wauhhhhhhhhhhh,
wie geht so was gleich ihre frage, ich sagte bei 164826 km das erste mal, dann
meinten sie gleich Ok, normalerweise tauschen sie alle 100000km diese
aus, nicht aber an sich der deutsche Fred Klein, der fährt bis zum bitteren
ende(Abriß) und muß wieder auf die Hilfe von dem ADAC hoffen da hier
teile nicht erhältlich sind, wenn der Händler diese ordert dauert es 2-4
Wochen, eher 4 sagte man mir,
ein ganz spezieller dank an den ADAC München,
innerhalb drei tagen hatte ich meine teile,
nebst sämtlicher Simmeringe, es wurde alles erneuert, Kupplungsreibscheibe
hatte ich mit obwohl die alte noch für weitere 150000km gut wäre sagte man
mir, die Simmeringe Motorausgang und Endantrieb und Getriebe neu,
jetzt müßte ich für weitere 150000km ruhe haben an Reparaturen,
Gesamtkosten Kardaanschaden 650 Eumel, Federbein im
janauar, 600eumel, ....................
an dieser stelle möchte ich ein Spendenaufruf machen,
wer Geld loswerden will kann mich unterstützen,
diese werde ich auf meiner Homepage und in den Zeitungsberichten erwähnen,
dieses Geld wird ausschließlich für Reparaturen an meiner treuen Kuh
verwendet,
nicht zu meinem persönlichen Gebrauch, Bier, Weiber.............. etc.
verwendet,
wenn ich keine weiteren Reparaturen habe, wird dieses Geld bei meiner
Rückkehr für eine Supermega Fete an der alle Spender teilnehmen sollen
(persönliche Einladung von mir)verbraten,
ist dies ein Wort oder nicht,
wer mich kennt weiß das ich halte was ich
sageeeeeeeeeeee!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
..................nach einer Woche Bangkok, etwa 15 Millionen Einwohner nicht
schlimmer als Delhi, Kuala Lumphur und eben alle großen Städte der Welt

,mit einem guten Verkehrssystem, hoch und Freeways die gegen Bezahlung einem
schneller ans Ziel bringen mit weniger Trafficjam, (Verkehrsstau), nur nicht
vormittags 10 und nachmittags 5uhr,diese dürfen nicht von Moppeds benutzt
werden, wer mich kennt, wenn ich mal drauf bin kriegt mich auch so schnell
keiner mehr runter, da ich der schnellere bin und Husch die wusch irgendwo
wieder zwischendurch schlüpfe unter Gehupe der Autofahrer, es ist eine gute
Kombination, meine indisch erlernte Praxis mit der hiesigen zu mischen, vor
den Ampeln zwischen 100 anderen Moppeds(125ccm3) als erster loszu- heizen
und als erster wieder an der nächsten Ampel an erster stelle bei noch rot
durchzustarten, die einheimischen denken ich lebe schon seit Jahren hier.
Meine Unterkunft lag im Zentrum, an der Khao San Road, alles zu Fuß und mit 
billigen Tuktuks zu erreichen, die Luft ungewöhnlich sauber( ja lieber
Ingo, vor 15 Jahren sah es hier sehr schlimm aus, aber heute denkst du, du
wärst in Europa), kein Gehupe, Müll, und Gepisse auf den Straßen, auch keine
Lkws. die Tuktuks laufen alle auf Gas und die Pkw sind neueren Baujahres, nur
eine ständige Geräuschbelastung rund um die Uhr, hatte Probleme zu schlafen
obwohl ich eine ruhige abgewandte Unterkunft hatte, Joes Guesthouse.
ich mochte Bangkok so wie Indien Kalkutta, viel zu sehen aber eine Woche
reicht dann machen sich die Hummeln im hintern bemerkbar und ich muß wieder
los.
Die Kuh rannte mit neuer welle wie verrückt, mußte mich bremsen mit dem
Gasgeben, auf den supergeilen breiten glatten Highways hier,
Kanchanaburi, die Brücke am River Kwai war mein nächstes Ziel, traurige
Erinnerungen kamen hier hoch, jeder der den film gesehnen hat weiß was sich
hier abgespielt hat im zweiten Weltkrieg und heute eine touristische Stadt
mit Sextourismus, Disco, ect.der legendäre Deadrailway, eine Eisenbahn -Linie
die beim Bau 1942 je Kilometer 8 tote gefordert hat, mit atemberaubender
Kulisse am Fluß Kwai entlang durch Felsen und Klippen vorbei, dann der
nahegelegene Tigertempel in dem Mönche verwaiste Tigerbabys großziehen um
sie in der Wildnis wieder auszusetzen, die Stadt Shangla buri, grenznah zu
Burma wo ich gegen 10us Dollar einen halben Tag Aufenthalt hatte in
Burma, aber nur 1 Meile hineindurfte, ohne Mopped, aber alles ein großer
Basar nicht wirklich Burma, aber ich war drin?
Der weitere Verlauf folgte der burmesischen grenze über  Mae Sat, Mae
Saring, Mae Hong Son wo ich das legendäre Volk der Longneckwomen zu Gesicht
bekam, etwa 25 km von ihrer eigentlichen Heimat aus Burma vertrieben auf
thailändischer Seite lebend, ab 5 Jahren werden die kleinen Mädchen mit
diesen Messingringen belegt, die Hälse werden bis zu 30cm gereckt, den Kopf
können sie nur schwerfällig drehen, ohne diese Ringe würde das Genick sehr
schnell brechen und es ist etwas schmerzhaft, sagte man mir auf meiner
frage, mit Mopped durfte ich nicht ins Dorf hinein, es mußte auch eine summe
vom 250 Baht, 5 Euro gezahlt werden, dieses kommt ausschließlich den Frauen
die im Dorf leben zugute, die sonst keine Einkünfte haben außer den
Verkauf von Souvenirs.

Hier ist der Dschungel überall sichtbar und die Regenwälder die verstärkt
abgeholzt werden und mit rieseigen Trucks abtransportiert werden, aber hier
wächst soviel Holz habe ich den Eindruck das es für Lebzeiten reicht.
Chiang Mai, 4 Millionenstadt, 2tgroesste Thailands, hier verweilte ich drei
tage um das Mopped auf Vordermann zu bringen Ölwechsel, Ventile einstellen
neuer Luftfilter etc., auch hier blüht der Tourismus mit dem Sex, man kann
keine 5 Minuten alleine laufen und schon die frage nach einer Frau, noch
häufiger gestellt wie nach einem Tuktuk, aber da muß ich durch, die
folgenden tage genoß ich im goldenen Dreieck, das inzwischen opiumfrei
ist, damals größte Geldeinnahmequelle der einheimischen Bevölkerung heute
stark überwacht und strengstens verboten, hohe strafen werden
ausgehangen, entlang der Länder Burma, Laos und Thailand schlängelt sich
hier der gewaltige braune Grenzfluß Mekong durch die Regenwälder, die
Regenzeit kommt näher tagtägliche Regengüsse von kurzer Dauer, fahren auf
Naturstraßen wegen der Verschlammung der reifen nicht möglich, muß
stundenlang warten bevor es weiter geht, wer weiß was alles in Laos auf
mich zukommt, das 17te Land meiner reise, aus dem ich beim nächsten mal
Berichten werde.
Grüße an alle Leser, Freunde, Bekannten und Moppedfahrer der Welt, haltet eure

Spiegel auch oben so wie ich es schon fast 40000km tue, Fred Klein

[reisevorbereitung]  [reiseinfo]  [presseberichte]  [specials]  [spenden]  [spenderliste]  [sponsoren]