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USA 2012



USA II

Abschlussbericht

Alles hat ein Ende, auch meine Reise um die Welt.
Nun ist es soweit, mit dem Ende des bereisen auf dem nordamerikanischen Kontinent, Canada sowie die USA .
Am 18.10.2012 betrete ich nach ueber 7 Jahren und mehr wie 300.000 Kilometer wieder deutschen Boden. Es ist vorerst vorbei, Afrika und Zentralasien fehlt mir zwar noch, aber das wird in ein paar Jahren nachgeholt. Zuerst muss ich mir einen freien Kopf schaffen, indem ich alles verarbeite, Millionen von Fotos und Movies muessen aufbereitet werden, ebenso die Gesundheit.

Viel Zeit ist vergangen seit dem letzten Lebenszeichen von mir.
Hiermit nun ein abschliessender Bericht der vergangenen Monate und meine weiteren Plaene fuer die nahe- und ferne Zukunft.
Inzwischen bin ich ueber 7 Jahre, besser gesagt 87 Monate oder 2600 Tage auf der Reise mit dem Motorrad um die Welt unterwegs. Habe zwei Motorraeder und inzwischen einen zweiten Motor in der Bergziege.
Die letzten Monate waren ein wenig hastig und mit Eile verbunden, denn der Winter steht auch hier vor der Tuer, der Herbst zeigt sich von seiner schoensten Seite, die Laubwaelder stehen in praechtigen bunten Farbtoenen da und die touristischen Sehenswuerdigkeiten, (Grand Canyon, Zion, Bryce ,Canyonlands-NP, und Mesa Verde etc.) waren im September noch alle sehr gut besucht, bzw. voellig ueberlaufen und die Campingplaetze ausgebucht.
Vom WESTEN aus geht es langsam Richtung Osten nach Alabama, dort warten noch etliche KLR Teile von der damaligen Unfall KLR dessen Motor ich brauchte auf mich. Die sollen mit in derselben Kiste wie Frieda, die ich dann nach Hamburg verschiffe.
Seit Ende April bin ich in den USA und Canada unterwegs gewesen, Kaelte, Regen begleitete mich durch Canada, die USA mit viel Hitze und vollen Campingplaetzen. Und jetzt mit Herbst mit kuehleren Temperaturen. Insgesamt legte ich dabei mehr wie 40.000 km zurueck, Deadhorse an Prudoey Bay gelegen war der noerdlichst befahrbare Punkt in Nordamerika. Das war eines meiner Ziele auf der Tour, nachdem ich in Ushuaia, Argentinien den suedlichst befahrbaren Punkt von Suedamerika bereist habe. Es liegen Welten dazwischen und es hat mich volle zwei Jahre  gekostet um dies zu vollbringen.
Zufrieden, gluecklich noch am Leben zu sein, kann ich nun behaupten das es seine Zeit braucht um die Welt zu kommen, zumal ich auch viel gesehen habe, manchmal zuviel des guten, denn es war nicht immer leicht mit dem "Mopped" in den Laendern unterwegs zu sein. Gefaehrlich zudem, speziell auf den tausenden von Kilometern Piste die ich leichtsinnigerweise alleine fuhr, weil sich kein Mitfahrer fand. Ausser einigen Stuerzen ist alles gutgegangen, die Motorraeder haben mich nie wirklich im Stich gelassen. Vieles konnte ich selber Fixen und war auf keine andere Hilfe angewiesen, so muss das sein! Meine alterschwache BMW  hatte am Anfang ja schon eine beachtliche KM-Leistung hinter sich, nun steht sie seid Australien in Deutschland bereit und wartet darauf wieder aufgebaut zu werden. Dies wird auch geschehen, denn ich denke daran mit dieser Afrika und Zentralasien in etlichen Jahren zu bereisen, um die Weltumrundung vollstaendig zu machen?
Die Bergziege Frieda hab ich liebgewonnen und soll mich den Rest meines lebens in Deutschland begleiten, sie bekommt ihr Gnadenbrot von mir fuer die ueber 150.000 gefahrenen Kilometer.
Mit ihr bin ich letztendlich laenger auf Reise gewesen wie mit der BMW.
Es ist hier inzwischen wie in Deutschland der Herbst eingetreten und die Tagestemperaturen sowie das Tageslicht sind begrenzt, es wird frueher hell und kaelter. Ich befinde mich nun auf dem Weg Richtung Osten von wo ich mein Motorrad aus verschiffen will nach Deutschland.
Ja ihr habt richtig gelesen, ich bin mit meiner Reise fertig, zumindestens voruebergehend.
Ich habe vor wieder ein normales LEBEN IN DEUTSCHLAND ZU STARTEN  und zwar noch dieses Jahr.
Meine Rente muss ein wenig aufgebessert werden und ich finde es an der Zeit ueber all das Erlebte und Erfahrene nachzudenken, sowie meine Fotos und Filme zu bearbeiten und gegebebenfalls ein wenig zu vermarkten, bevor vieles in Vergesseneheit geraet.
Sei es als eine DVD, und Lichtbildvortragsreihen darueber zu halten, wir werden sehen.
Meine weitere Zukunft werde ich allerdings in Sueddeutschland verbringen, und zwar bei Traute- Rose in Reutlingen, denn dort lebt meine liebgewonne Reisebegleiterin und es bieten sich fuer mich mehr berufliche Moeglichkeiten als im Espelkamper Umfeld.
Selbstverstaendlich werde ich mich hin- und wieder bei euch blicken lassen und verabschieden. Mein Freundes und Bekanntenkreis lebt in Espelkamp, das vorab zu den weiteren Entwicklungen von www.Fredontour.de.
Nun aber zu den vergangenen Monaten meiner Reise durch Canada, die USA und einem zwischenstopp nach Suedamerika wo ich mich mit Traute- Rose, meiner Reisebegleiterin diesmal als Backpacker und Bustourist wiedermals getroffen habe, ohne Frieda.
In Canada bei Ottawa habe ich Markus aufgesucht, einen  alten Kumpel aus Afrika-Zeiten. Der wegen der Liebe von Deutschland nach Canada ausgewandert ist, und dort heute noch lebt mit derselben Frau.
Hier habe ich einige Tage verschnauft und etwas am Bike getan, Oelwechsel und den ueblichen Krams, zudem etwas gesehen von der historischen Regierungssitzstadt Ottawa's.
Zudem haben wir einige Aktivitaeten, wie Angeln und Bootsfahrten unternommen, der Winter ist lang und die schoenen Sommertage sind gezaehlt, da unternimmt man viel.
Das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite, erst als ich wieder von dannen zog folgte mir der Regen, Schneegestoeber und Kaelte unentwegt bis Alaska. Etwa 7000 km bin ich bei aeusserst ungemuetlichem Wetter mit dem "Mopped" gefahren. Mit ungemuetlich meine ich Temperaturen von unter 10 Grad , abgesehen von der feuchte, Regen und Kaelte die dazu kam, Zelten war nach zwei Tagen Regen nicht mehr machbar, alles wird klamm und zieht in den Knochen. Ueberdachte Unterkuenfte mussten her, die dementsprechend teuer sind , noch ein wenig mehr wie in den USA. Fuer umgerechnet 60 Ca.Dollar findet man HIN UND WIEDER ETWAS.
Es war der regenreichste und kaelteste Mai, Juni und July seit Aufzeichnung der Tagestemperaturen hiess es in den Presseberichten. Nah doll dachte ich mir, und du mittendrin, statt nur dabei, typisch.
Es hat weggespuelte Strassenabschnitte gegeben, weder sued noch nordwaetrs konnte man fahren, Watson Lake war eine dieser Staedte wo ich 5 Tage festgehangen habe weil es ebenso lange gedauert hat bis die Strasse repariert war, und wieder geoeffnet wurde. Die Lebensmittel wurden knapp und Alaska musste vom Flugzeug aus mit Guetern versorgt werden.
Die Tierwelt am Wegesrand aber war unbeschreiblich vielfaeltig, Schwarzbaeren, Grizzlys, Elche, Hirsche, Bison,Wapitihirsche, etc. grasten am Wegesrand des spaeten Nachmittags und liessen sich nicht durch den Verkehr irritieren. Der Winter lag noch  nicht lange zurueck und die Fettpolster mussten aufgebaut werden, Gras wuchs dort reichlich und bot allen Tieren ein willkommenes fressen.
Hier faehrt man durch Waelder und schnurrgerade Abschnitte, nicht um vorwaerts zu kommen sondern um irgendwann mal etwas anderes als Gruen, Baeume und dergleichen zu sehen.
Canada das Land der Weiten- und Entfernungen die Tage, nein Wochenlang gleich aussehen, und trotzdem hat es hier eine erstattliche Anzahl von deutschen Auswanderern hingezogen. Die das Leben in der Wildnis und Abgeschiedenheit mit extremen Wintern und Minustemperaturen, gegenueber Deutschland vorziehen. Viele haben sich ein Standbein in Form von Guesthaeusern
augebaut, um in den kurzen Sommermonaten soviel Geld zu machen, um damit den Rest des Jahres, etwa 8 Monate ueberbruecken zu koennen. Arbeitsplaetze sind rar und viele wurden mit auslaendischen Immigranten aus Indien, Pakistan, China  und anderen Billiglohnlaendern der Erde besetzt.
Noch nie habe ich ausserhalb Indiens irgendwo anders in der Welt, soviel Inder gesehen wie in Canada, wauh, dass hat mich doch sehr ueberrascht!
Yucon ist die Wildnis pur, ebenfalls Alaska, aber eben doch mehr besiedelt und kultiviert.
Anchorage, Fairbanks  die beiden groessten Staetde in Alaska, und Whitehorse im canadischen Yucon sind extrem verschieden.
Ich war auf dem Weg zum noerdlichst befahrbaren Punkt von Nordamerika, Deadhorse an Prudoe Bay gelegen. Noch knapp 500 Meilen (800 km) noerdlich von Fairbanks. Ein Gebiet das voller Oilfelder und von den Oilgesellschaften der Welt belagert wurde. In machen Gebieten kann man nur im Winter hin, weil dann alles gefroren ist und die Trucks mit den Materialien ueber den zugefrorenen Seen, Fluessen, etc. fahren koennen. Etwa 5000 Menschen leben dort, davon 500 Bewohner, der rest Arbeiter.
Tausende von Motorradfahrern aus aller Welt zieht es zu diesem Punkt, etwa in der Zeit von Mai bis Ende Juli, dann ist Schluss mit lustig und der Winter kehrt langsam retour. Nur um damit zu protzen ich war dort. Am noerdlichsten Punkt Amerika's, ein langer einsamer, langweiliger Weg, den man genauso retour faehrt wie hin. Eine Sackgasse,  1500km hin und zurueck . Ich gehoere ebenfalls dazu, aber ich war auch am suedlichsten Punkt Amerika's in Ushuaia, Suedargentinien und es war ein Bikermuss, ebenfalls am noerdlichsten Punkt anzukommen!
Wochenlang ging es dieselbe Strecke retour nach den USA, Ende Juli war ich fuer ein Monat mit Traute-Rose, meiner Reisebegleiterin aus Brasilien, ( 2011) diesmal in Suedamerika ,Equador (ihr Sohn Johannes, heiratete dort seine Nati ) und Mexico verabredet. Vancover war meine Zwischenstation fuer die Bergziege "Frieda", die hatte nun endlich mal 4 Wochen Urlaub am Stueck, ebenfalls ich, um mich von den Reisestrapazen der letzten Monate zu erholen.
Frieda wurde bei Gerlinde und John in Abottsford, nahe Vancover untergestellt, diese Moeglichkeit wurde mir von Regina Schimanski aus dem Chaco in Paraguay geschaffen. Ihre Nichte lebt naemlich dort, vielen lieben Dank dafuer, es war gut einen sicheren trockenen Unterstellplatz der zudem sicher war fuer meine treue Bergziege zu finden.
Waehrend der Zeit in Suedamerika und Mexico habe ich mich richtig erholt und eine offene Wunde am linken Bein auskuriert und zudem dazu entschlossen, nach dem Reisen in Nordamerika, retour nach Deutschland zu gehen und ein "Neues Leben" mit Traute- Rose in Reutlingen zu versuchen.
Afrika und Zentralasien werden zu einem spaeteren Zeitpunkt bereist, der in ferner Zukunft liegt. Vielleicht mit Traute- Rose, wenn sie will ???????????
Jobsuche und Eingliederung ins deutsche Leben stehen im Vordergrund, schliesslich muss ich noch einiges fuer meine Rente tun.

Ende August bin ich von Mexico retour nach Vancover geflogen und habe 'Frieda" die vorher eine Inspektion, sowie Kettensatz und Reifen erhalten hat in Empfang zu nehem und die letzte Etappe in den USA vom Westen zum Osten nach Alabama zu bereisen, durch fast allen Nationalparks um letztendlich Frieda nach Deutschland zu verschiffen.
Nach Vancover ging es schnell nach den USA, weil es dort ein wenig guenstiger ist zu reisen. Die Westkueste runter, am Pazifik der sehr Nebel,-Fog verhangen war, und kalt. Etwa 20 Meilen, 32km von der Kueste ins Landesinnere hinein war wieder 30 Grad plus und Sonne.
Ich fuhr ein Tag an der Kueste, einen weiteren im Inland, bis ich nach San Fransico kam, die Golden Gate Bridge, ein weiterer Reisehoehepunkt, der mich positiv beeindruckte, von dort Richtung Osten nach Las Vegas dem Spielerparadies und dem Hooverdam.
Dann durch saemtliche Nationalparks wie Josemite, Grand Canyon, Zion, Bryce, Canyonlands, Mesa Verde etc., diese waren alle ziemlich voll und die Campingplaetze im September ausgebucht. Nicht so schoen weil ich mir dann immer einen Platz unter dem klaren Sternenhimmel suchen musste in den Nationalparks um frei zu zelten. Trotz der Baerengefahr, nur ein einziges mal , im Mesa Verde NP, habe ich einen Baeren direkt neben meinem Zelt gehoert um 3 in der Frueh. Ich wurde davon wach, er schnaubte und kratzte am Boden direkt neben meinem Helm im Zelt, ich schlug mehrfach an mein Visier und machte mich mit geraeuschen bemerkbar, dann hoerte ich wie er schnellen schrittes verschwand. Hatte einen ganz schoenen Schrecken bekommen, es war das erste mal das ich diese Situation hatte, die "Gottseidank" gut ausging.
Inzwischen bin ich schon 35.000 Km in den USA und Canada gefahren, oftmals muss ich bei 8000 Km den Hinterreifen wechseln, die Fahrbahnoberflaechen hier sind teils sehr rauh und kosten Gummibelag. Zumahl meine "Frieda" vollbeladen ist und enormen Reifenabrieb mit sich bringt. Ein Fingernagel- Gummicheck beim Reifenkauf erweist sich als hilfreich, manchmal muss ich aber das nehmen was da ist und meistens sind das sehr weiche Dunlopreifen, die ich nicht mag.
Alles hat ein Ende, meine Reise auch.
Ich freue mich schon riesig auf Deutschland, wirklich !
Das wird mich nach all den Jahren Abstinenz auch wieder um eine Reiseerfahrung reicher machen, denn vieles wird und hat sich geaendert, da bin ich mal gespannt drauf.

Persoenliche Empfindungen und Gedanken meiner langen Reise.
Der Rueckflug ist zum 17.10.2012 schon gebucht, ich werde am 18.10.12 nach ueber sieben Jahren  wieder einen Fuss auf deutschen Boden setzen, und zwar in Stuttgart.
Alles in allem war es eine erlebnissreiche und oft freudige Zeit des Aufnehmens von noch nie gesehenem.
Dies muss jetzt erst alles verarbeitet und aufbereitet werden, unzaehliges Foto -und Filmmaterial liegt in Deutschland  bei meinen Reisepaten Doris und Peter Tennigkeit in Rahden bereit. Vielen lieben Dank fuer all die Jahre der Verlaesslichkeit auf euch wenn ich etwas brauchte oder erledigt werden musste. Ebenso ein Dank an Wolfgang Schiedeck, der mir viel mit Ersatzteilen und Versand behilflich war. Nicht zu vergessen mein Webmaster Joerg Freter, fuer die Gestaltung, Pflege und
Aktuallisierung meiner webseite. Sowie all die anderen die mich bei der Reise unterstuezt haben. Sei es die Sposoren, die mich mit notwendigem Oel fuer die Kettenschmierung, (Scottoiler), oder Zuendkerzen, (NGK), mit Helmersatzteile, ( NOLAN), oder der Reise Know How Verlag aus Bielefeld mit Landkarten und nicht zu vergessen meine Espelkamper Heimatzeitung, die Neue Westfaelische Zeitung mit regelmaessigen Berichten aus alles Welt von der Reise.
Fuer mich war es seid betreten des suedamerikanischen Kontinents in Chile 2010 schon bewusst, dass wenn ich mit  dem Reisen in Sued -und Nordamerika fertig bin, wieder nach Deutschland zurueck kehre.
Denn soweit ist alles bereist worden was machbar war, Zentralasien und Afrika kann ich dann einfach wieder von Deutschland aus bereisen, ohne mein Motorrad verschiffen zu muessen.
Meine Arbeitseinsaetze in Australien, Neuseeland, und letztendlich in Paraguay haben mir einen guten Einblick ins berufsleben von anderen Laendern,-und Kulturen gezeigt.
Das es geplant war so lange unterwegs zu sein,  muss ich verneinen.
Unterwegs habe ich festgestellt, dass kein Arbeitsgeber auf mich wartet und ich  es genoss laenger an einem Ort unter den Einheimischen zu verweilen und mich treiben zu lassen und so alles in mich aufnahm was es zu sehen und erleben gab. Ein schoenes Gefuehl wenn man auf diese Art und Weise reisen kann. Das Motorrad hat mich dabei immer in die richtige Gegend gebracht die oft mit normalen oeffentlichen Verkehrsmittel nur schwer zu bereisen gewesen waere. Aufsehen habe ich damit natuerlich auch erregt, denn in den Laendern wie Indien, Pakistan, Iran, Suedostasien, etc. sind solche Motorraeder nicht oder nur selten zu sehen.
Ob und wie ich mich selbst veraendert habe, koennen letztendlich nur meine engeren Freunde beurteilen. Da ich aber seit 2005 keinen koerperlichen Kontakt mehr mit ihnen habe, wird es selbst fuer sie schwer sein ob und wie ich mich veraendert habe zu erkennen. Ich fuer mich selbst aber stelle fest, das ich viel ruhiger geworden bin, nicht mehr so schnell in die Luft gehe und alles nicht so eng sehe. Aber auf Puenktlichkeit und Sauberkeit bei der Arbeit und im privaten Bereich grossen Wert lege.
Da scheint sich nichts veraendert zu haben, Arbeiten tue ich wie zuvor gerne, dass morgendliche fruehe aufstehen bereitet mir keine Probleme und ich freue mich riesig wieder ins Berufsleben in Deutschland einsteigen zu koennen, ich hoffe noch im diesem Jahr.
Zumindestens ist es mein bestreben.
Gesundheitlich muss ich mich komplett durchchecken lassen, ein Indianer kennt kein Schmerz und was uns nicht toetet macht einen nur haerter, war und ist mein Leitspruch auf der Reise gewesen.
Ob ich einen Kulturschock in Deutschland bekomme wird sich zeigen, vieles hat sich gesellschaftlich und oertlich veraendert, da bin ich mir sicher und gespannt drauf. Der Liter Benzin in 2005 hat damals schon etwa 1,30 Eumel gekostet, der Buerokratismus war damals schon immens, daran kann sich nicht viel geaendert haben ,ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was da alles auf mich zukommt.
Es ist fast so als wenn ich eine Grenze zu einem neuen Land ueberquere, da weiss man auch nie was auf einem zukommt, so empfinde ich zumindestens, also warten wir ab, wie es mir wirklich ergehen wird, vor allem freue ich mich auf meine Traute- ROSE, mit ihr wird der Einstieg ins Alltagsleben erfreulicher,
Fred Klein aus Joplin, Missouri,USA

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