[home]  [reiseberichte ab 95]  [reiseberichte`05 bis`07]  [reiseberichte ab`07]  [info]  [gästebuch]  [weltkarte]  [links]

 

Vietnam II´06

Nach 1000 Kilometer das Aus fuers Radfahren ?

Am 26.9.06 viel mein Entschluss das Radfahren in Vietnam einzustellen.
WAS WAR PASSIERT ?

Nachdem Bikeranne und ich am 2.9.06 von Ho Chi Minh City,( Saigon) Richtung
Vung Dau,128km sued-oestlich am suedchinesischen Meer gelegen, mit dem
Trosifol Schnellboot ueber einen Nebenarm des Mekong direkt innerhalb 1,5
Stunden an der Kueste angelangt waren,es war sehr heiss.( 40 Grad plus)
Stellten wir bei der Unterkunftssuche fest das die Preise von etwa 6 Eumel
auf fast das 10 fache gestiegen sind,heute war der Nationalfeiertag,Tag der
Befreiung( von den Franzosen),ganz Vietnam hatte frei und fuhr raus zu den
Straenden,es waren teils 1 Mllionen Menschen am Strand unvorstellbar voll,so
etwas hatten wir beide noch nicht erlebt und gesehen,wahnsinn,diese Masse.

Unsere Unterkunft suchten wir etliche Kilometer entfernt vom Strand,wo es
dann noch etwa 15Eumel die Nacht gekostet hat,tags darauf wieder normale
Preise von 6Eumel die Nacht das Doppelzimmer mit Ventilator und teils
Klimaanlage,aufgrund unseres Zeitungsartikels,der in der Saigoner-Zeitung(
siehe unter Presseberichte,den Link Vietnam Newspaper)bekamen wir einen
Rabatt,dies klappte nicht immer aber immer oefter,die Menschen waren
entzueckt solch beruehmte Gaeste beherbergen zu duerfen.
Tags darauf bekam ich ,nachdem ich eine Tour per Rad zu einer Uebergrossen
Jesusstatue auf einen Berg mit 1000 Treppenstufen zu Fuss unternahm,in
grosser Mittagshitze am Abend Fieber und Magenerbrechen,Kreislaufprobleme.
Es wurde mir von dem Hoteleigner und seinem befreundeten Arzt geholfen,die
Tabletten drueckten das Fieber runter und eine Spritze die er mir
gab,brachte mir einen Kreislauf Zusammenbruch und fast
einen Ohmachtsanfall ein.

Danach bin ich ins Vung Dau Krankenhaus gefahren mit einem Taxi und
Bikerannes Hilfe,ich hatte fuerchterlichen Durchfall,Magenerbrechen,man
behielt mich dort machte einen kompletten Check,samt Bluttest,ich haette
Denguefieber,hiess es.
Am anderen Tag waren neue Aerzte dort,ich haette kein Denguefieber, sondern
nur normales Fieber,vermutlich wegen Ueberanstrengung in grosser Hitze,ich
trage immer einen Hut als Sonnenschutz,auch gewoehnte ich mir an bei Hitze
reichlich Wasser zu trinken,( 8-10Liter)
keine Ahnung was mit mir geschah,auf jedenfall waren diese gesundheitlichen
Beschwerden nach etwa 4 Tagen weg und es konnte mit dem radeln weitergehen.
Der grossen Hitze wegen radelten wir teils schon um 6 Uhr morgens los um die
ersten 30 Kilometer bei angenehmen Temperaturen hinter uns zu bringen,bevor
ab 9 Uhr die grosse Hitzewelle kam und es fuer mich fast unertraeglich war
zu radeln,der Schweiss lief in stroemen von mir herab.

Innerhalb weniger Tage verlor ich etwa 5 Kg Koerpergewicht,ich konnte essen
und hatte immer noch kein Saetigungsgefuehl,komisch,entgegen dem
Moppedreisen,war es mir der Temperaturen wegen zu warm um zu essen,beim
radeln konnte ich nicht genug zu essen bekommen und war nie satt,lag es an
der Nudelsuppe,morgens ,mittags und abends,auf Fleisch verzichtete ich immer
noch,weil es mir zu fettig und unappetitlich aussah,vor allem woher stammte
es,vom Hund,Affen,Katze,Meerschweinchen,nein Danke,vorerst nicht.
Die Strecke ging von Vung Dau ueber Ho Tram,La Gi,immer auf Nebenstrecken
der Kueste weitestgehend entlang,wir mochten es wenig Verkehr, keine Huperei
und sonstigen Laerm um die Ohren zu haben,somit konnten wir die Eindruecke
um uns herum umso intensiver warnehmen und geniessen.
Wir legten oft Pausen ein um zu trinken+essen,der vietnamesische Kaffee ist
wirklich einmalig,ich bin zwar erst mit meinem 35.igsten Lebensjahr zum
Kaffeetrinken gekommen,aber ich kann beurteilen das es mit Abstaenden einer
der besten Kaffees weltweit ist,in den netten kleinen kaffeehaeusern kam man
auch leicht mit der Einheimischen Bevoelkerung zusammen,nur happerte es
teils an der Sprachverstaendigung,wir erlebten nette Begegnungen und wurden
teils kostenlos auf ein Reisgericht eingeladen.

In Van Ke wo es den hoechsten (54m) und aeltesten ( 1898) Leuchtturm gab
,blieben wir im Blue World Resort fuer 2 Naechte,die Verhandlungen mit dem
Zimmerpreis erwiesen sich immer schwierig,Touristen,speziell hellhaeutige
werden als finanziell gut betucht angesehen,man zahlt immer und ueberall
einen Aufpreis,dann half doch nochmal unser Zeitungsreport um einen Rabatt
zu erhalten.
Phan Thiet,Mui Ne,direkt am suedchinesischen Meer gelegen,auch die Sahara
von Vietnam genannt,
besuchten wir fuer mehrere Tage,der weissen und der gelben Sandduenen wegen,
mit einer Hoehe von 80 Metern,sehr beeindruckend.
In Panh Thiet waren auch noch alte hinduistische Chamtower zu
besichtigen,hier leihten wir uns fuer 5 Usdollar pro Tag ein Mopped aus um
die Duenen die Teils 30 Kilometer entfernt lagen ,
nicht per Fahrrad zu besuchen,was mich fix und foxi gemacht haette,da die
Temperturen fast wie die in der tatsaechlichen Sahara glichen,auch fuer
Bikeranne eine Erholung von dem radeln.

Von MUI Ne aus ging es ueber ruhige leere Kuestenstrassen langsam ins
bergige Hinterland ueber Luong Son,wo wir Gerald trafen,ein alleinreisender
54jaehriger Radreisender der auf die Phillippinen vor 10 Monaten gestartet
ist,mit dem Endziel China,eine nette Begegnung,wir redeten bis tief in die
Nacht hinein ueber unsere Rad Abenteuer,er hatte Probleme mit seiner
Kettenschaltung,
wir hoffen Du konntest diese in Nang Trang beseitigen Gerald.

Ab Luong Son ging es langsam stets bergauf,bis auf 980m Passhoehe,wobei wir
teils 12 Kilometer eine 7 Prozentige Steigung,unsere Raeder geschoben
haben,am Coughar Wasserfall,etwa 50 Kilometer vor Dalat blieben wir, um uns
von der bergigen Anstrengung fuer einen Nachmittag zu erholen,bevor es ueber
weitere bergauf Etappen nach Dalat geht,Bikeranne hat mehr radel
Power wie ich,Sie war nicht so geschwaecht wie ich bei den Bergetappen,hier
wurde mir auch bewusst das ich ja Asthma habe und nur eine Lungenleistung
von 70 Prozent zur Verfuegung hab,mir blieb regelrecht die Luft weg.

Dann ging es nach Dalat,die ersten 40 Kilometer bergauf,eben und teils
bergab,angenehm zu radeln,aber die letzten 10 Kilometer vor Dalat,nur
bergauf in der grossen Hitze waren zuviel fuer mich,ich merkte das ich
wieder Fieber und Magenerbrechen bekam ,es deutete sich wieder eine
Koerperliche Ueberanstrengung an, auch bemerkte ich das meine Beine Tage
zuvor leicht
geschwollen waren und ich reichlich entzuendete,eitrige Moskitostiche hatte.
Die letzten 8 Kilometer vor Dalat,stoppte ich einen LKW der mich samt Rad
auf den Pass brachte wo ich auf Bikeranne wartete,ich war nicht mehr im
stande selbst zu radeln,ausserdem hatte ich zuvor am Prenn Wasserfall
Schuettelfrost,mir war sehr kalt trotz langer Kleidung und einem Regenponcho
den ich mir ueberzog.
Bikeranne radelte vor und suchte ein Zimmer fuer uns in Dalat,sie wollte
sehen das Sie mein Rad und mich mit einem Moppedtaxi dann holte,was auch
geschah,die Hotelangestellte brachte mich mit ihrem Mopped zum Hotel und
Bikeranne radelte mit meinem Rad zur Unterkunft,dort in extremen
Regenschauer angekommen,wir waren alle klitschnass,bis auf die Knochen.
Mir war kotzuebel,mein Schaedel schien platzen zu wollen,leichtes Fieber
hatte ich auch wieder und schuettelfrost,ich musste schnurstracks in die
Waagerechte,ab ins Bett.

Entschuldigung,wenn ich mich undankbar sofort laufend und uebergebend aufs
Zimmer zurueckzog,aber mir ging es verdammt beschissen,somahl ich noch
minutenlang auf das Mopped im stroemmenden Regen und erbrechend,auf die
Hotelangestellte gewartet hatte,die noch irgend etwas unterwegs erledigte.

Danke fuer deine mehrmalige Hilfe Annemarie.

Nach Tagen der nicht Besserung meines Gesundheitszustandes,trotz Besuch des
Dalat Krankenhauses und Tabletteneinnahme,traf ich den Entschluss das
Radfahren aufzugeben,die Gesundheitsprobleme fingen damit an.
Tags darauf buchte ich ein Busticket retour nach Saigon samt Rad fuer 5
Eumel,7 Stunden Hoellenfahrt,in den Ortschaften mit 60 km/h huppend
durch,ausserhalb der Ortschaft schleichend mit 40-50km/h,bei freier
Strecke,ich verstand nichts mehr,die denken hier anders ?
Auf meiner Frage warum er ausserhalb so langsam fahre und innerhalb der
Ortschaften lebens-
gefaehrliche viel zu schnelle Ueberholmanoever mache,antwortete mir der
Fahrer,innerhalb werden keine Radarkontrollen gemacht,aber ausserhalb der
Orte wird mit Radarpistolen geblizt,die Angst ist so gross um geblitzt zu
werden das alles auf freier Strecke schleicht,aber innerhalb der Orte
alle,Pkw,Lkw wie Busse eine hupende Kamikaze Fahrweise haben,nicht umsonst
hat Vietnam die hoechste Rate ,weltweit an Todesopfern im
Strassenverkehr,speziell in den Staedten,also beim Strassenkreuzen als
Fussgaenger immer schoen Obacht geben.
In Saigon am Abend angelangt,begab ich mit Rad und Gepaeck in das SOS
International Hospital,dort war man entsetzt ueber meine dick
geschwollenen,rot entzuendeten Beine,ich konnte auch kaum laufen,mit meiner
Auslandskrankenschutz Versicherung bei dem ADAC
klaerte ich telefonisch ab was los war,man sagte mir Deckung zu.

Alles wurde gecheckt,Blut Ok,kein Malaria,nur eine extrem tiefe Entzuendung
in den Beinen wie sie aeusserts selten ist.
Eine Woche lang konnte und durfte ich nicht laufen,bekam taeglich am
Nachmittag eine dicke Spritze,die Schwellung und Entzuendung ging langsam
zurueck,nach einer Woche ging es mir besser,ich konnte wieder laufen,musste
aber noch 7 Tage lang taeglich 4 Antibiotika Tabletten schlucken,Kosten von
ueber 1000Usdollar waren faellig,da sieht man wie wichtig eine Gute
Auslandskrankenversicheung fuer Langzeitreisende ist.

Hervorgerufen wurde dies alles vermutlich wegen Ueberanstrengung beim
radeln,die entzuendeten Moskitostiche,haben durch Schmutzeinwirkung beim
radeln mit kurzer Hose die Entzuendung der Beine verursacht,mein
geschwaechtes Immunsystem,durch Fieber ect.war leicht angreifbar fuer
Bakterien aller Art.
Mein Entschluss stand aber fest,das radeln hier in Vietnam,wegen den Bergen
und der Hitze einzustellen,es musste ein kleines 125ccm Mopped her.

Nach 2 Tagen suche mit Christian,(einem Franzosen der schon 6 Jahre hier
lebt,den ich beim ersten Besuch in Saigon Juli,2006 kennen lernte,der mir
auch sehr behilflich bei meinem Krankenaufenthalt war und mich mit essen und
anderen Lebensnotwendigkeiten versorgte bis ich wieder laufen konnte und
selbststaendig war,
(Vielen herzlichen Dank dafuer Christian,in der Not braucht man solch nette
Helfer und Freunde,ebenso wie Bikeranne Dankeschoen Euch beiden),
fanden wir schliesslich ein entsprechendes Mopped fuer mich,eine 125ccm
Bonus.
Made in Taiwan,mit 12 Liter Tank und groesser wie die anderen kleinen Yamaha
Roller,konnte auch mit meinen langen Beinen gut damit fahren somal ein
recht hoher Shopperlenker montiert war.
Fuer etwa 250 Eumel samt Helm und Regenponcho und einen Benzinverbrauch von
2.5 Liter auf 100Kilometer,mit Papieren und Registrierung konnte es los
gehen,wieder Richtung Dalat,in die Berge,ein ganz anderes Gefuehl wie mit
dem Fahrrad und meiner BMW,mit Motorkraft aber voellig untermotorisiert ging
es teils nur im 1ten Gang voellig trampelfrei den Berg hinauf,so manches mal
musste ich wieder umdrehen und mit Schwung hinauf,mein Koerpergewicht von
etwa 105 kg und all das Gepaeck,waren doch zuviel fuer dieses kleine blaue
Wunder wie ich Sie jetzt nannte,aber keine Erschoepfungszustaende mehr und
frei wie ein Vogel bewegte ich mich mit 40-60km/h vorwaerts,langsam genug
um wie beim radeln mit den Menschen entlang meiner Route ueber den Highway
14,den sogenannten Ho Chio Minh Trail in den Bergen ,das Grenzgebiet zu
Laos,Kontakte zu bekommen,mir viel dabei auf das es ein grosses Problem mit
dem Alkohol gibt,Bier wird in Massen getrunken,auch am hellichten Tage,die
Menschen haben teils keine Arbeit und sind vor Langeweile dem Alkohol
verfallen,es ist billig,1 Liter nur 2000 Dong,10 Eurocent.
80Prozent der Bevoelkerung sind unter 25 jahre alt,ein wirklich grosses
Problem ist die Arbeitslosigkeit,viele bettelnde Kinder und Erwachsene die
nach Touris ausschau halten und die offene Hand ausstrecken um Geld zu
bekommen,viele Unfaelle mit betrunkenen Moppedfahren,aber es gibt auch viele
Gute Seiten,wie in den Bergen,aus Mitleid wurde uns geholfen die Raeder hoch
zu schieben,teils gab man mir ein Mopped sodas ich einige Kilometer bergauf
fahren konnte und man radelte mit mein Rad und schob es,dann wurde wieder
getauscht.

Die Geldautomaten in Vietnam ( ATM) geben mir auf meiner Maestrokarte nur
2.000.000 Dong
( etwa 100Eumel) raus,eine Gebuehr von 20.000 Dong fallen fuer den Automaten
an und zuhause bei meiner Bank werden etwa 4.29 Eumel Zuschlag abgebucht.
Der legendaere Ho Chi Minh Trail,eine bergige neu Asphaltierte Strecke zieht
sich durchs bergige Hinterland und ist Verkehrsmaessig schoen zu
bereisen,weil die Kuestenstrasse Nr1, paralell laeuft und dort 95 Prozent
der Fahrzeuge sich fortbewegen,die Staedte Dalat,Buon Ma Thuot,Kontum und
Phuoc Son waren mein Ziel,Dalat auf 1500 Meter ueber normal Null
gelegen,mit seinem alten Bahnhofsgebaeude,dem Crazy House,nachempfunden aus
Alice dem Wunderland,die herrliche Linh Phuoc und bisher schoenste Pagode in
Vietnam,die Pinkfarbene Dalat Kathedrale und Bao Dais Sommerpalast,waren
beeindruckende Sehenswuerdigkeiten fuer mich die mich trotz des haeufigen
starken Regens entschaedigten.
Die anderen Staedte entland des Ho Chi Minh Trails entschaedigten mit alten
Holzkirchen,riesigen Denkmaelern aus der Kriegszeit mit alten Panzern,zur
Erinnerung an die glorreiche Zeit ueber die Amerikaner und auch die
Befreiungszeit gegenueber den Franzosen,deshalb auch teils noch die
allmorgendliche Beschallung mit Lautsprechern ,morgens ab 6 Uhr die
Bevoelkerung mit irgendwelchen Reden zu wecken,alles wird wach,ich emfand es
als Terror morgens schon damit geweckt zu werden,der Krieg ist aus und
vorbei,weshalb also diese Beschallungsanlagen.
Das immer nah gelegene Suedchinesische Meer ist ziemlich wellig und
aufgewuehlt,dreckig mit Plastikbeutel verseucht und auch Oel ist hier und da
zu sehen auf der Oberflaeche und am Strand,alles wirkt ungepflegt,nur die
grossen Resorts reinigen ihren Strandabschnitt vor dem Haus.
Mein kleines blaues Wunder,die 125ccm Bonus,hielt wacker durch,2 mal
Kupplungszug gerissen,1 Plattfuss hinten,Kette spannen und ein Oelwechsel
standen an,die Federbeine tauschte ich auch aus,die alten schlugen bei der
kleinsten Unwegsamkeit durch, diese Schlaege gingen bis ins
Rueckenmark,alles fuer wenig Geld reparabel und getauscht,Platten flicken 40
Eurocent,Kupplungszug 1 Usdollar,neue Federbeine 9 Euro,der Motor laeuft
top,ein guter Kauf,denke er waere mir bis jetzt nach etwa 1300
Kilometer,auch schon um die Ohren geflogen.
Amerikaner sind hier ,vor allem in den Bergregionen ungerne gesehen,der
Krieg hinterlies doch hass und unfrieden unter der Einheimischen
Bevoelkerung,man dachte immer ich sei ein Ami,nachdem man erfuhr das ich
Europaer und deutscher bin oeffneten sich die Tueren,ich wurde kostenlos zum
essen eingeladen und ansonsten wollte man allerei von mir und speziell die
Frauen ueber mich erfahren, warum ich nicht eine Vietnamesin heirate,da ich
ja unverheiratet bin,Verstaendnislosigkeit herrschte weil ich doch Solo
bin,weshalb waere ich denn hergekommen nach Vietnam,viele verbinden den
Reisebesuch eines reichen Europaers( alle Europaer sind reich,denken die
Vietnamesen)immer mit dem Gedanken,das er nur herkommt um eine Vietnamesin
zu heiraten.

Etwa 1300 Kilometer liegen zwischen Saigon und Hoi An, wo ich Bikeranne am
Montag,den 20.10.06 wiedertraf,wir verbrachten mehrere Tage zusammen,Hoi An
1993 von der Unesco als Weltkulturerbe ausgeschrieben, ist eine zauberhafte
Stadt,zwar von Touris ueberlaufen,aber ein idealer Ort um einige Tage zu
verweilen,der Strand ist auch nicht weit,5 Km und man hat seine Ruhe vor
agressiven Strassenverkaeufern die sich zu dem Mopped und
Fahrradrikscha-Taxis gesellten.
Wir schauten uns zusammen die Marble Mountains an,My Son ,wo alte
hinduistische Tempel aus dem 6-8 Jahrhundert zu sehen waren und die Alte
Stadt von Hoi An,mit Ihren verwinkelten Gassen und netten Kaffees die zum
ausruhen und relaxen einladen.
Bikeranne und ich beschlossen noch ein paar weitere Tage zusammen zu
reisen,da gab es nicht weit entfernt,Dannag, den Hai Van Pass,Long Co Beach
und die alte Koenigsstadt Hue,aber mehr dazu in dem naechsten Bericht ueber
Vietnam und meinem kleinen blauen Wunder,die 125ccm Bonus.

Gruesse an alle Reisenden und Interessierten,haltet Eure Spiegel oben wie
ich es seit 1300 Kilometer wieder tue und achtet auf Eure Gesundheit,die ist
wichtiger wie alles andere auf der Welt.
Fred Klein

Aktuelle Uebernachtungsmoeglichkeiten in Vietnam, findet Ihr unter
www.Motorradkarawanne.de,
Laenderinfos unter Asien,dort dann unter Uebernachtungsmoeglichkeiten
Vietnam schauen,gebe staendig Infos incl.GPS Koordinaten ein.

[reisevorbereitung]  [reiseinfo]  [presseberichte]  [specials]  [spenden]  [spenderliste]  [sponsoren]